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Schaudepot der Kunsthalle Rostock

Neubau

2016–2019

Bauherr:
KOE Rostock

Projektstand:
realisiert

Verfahren:
LPH 1-4: Direktbeauftragung / LPH 5-9: VgV-Verfahren, 1. Platz

Leistung:
LPH 1-9 HOAI, davon LPH 6-9 HOAI in ARGE mit matrix architektur

BGF / BRI:
1.904 m² / 7.387 m³

Gesamtkosten:
4,8 Mio. €

Die Kunsthalle Rostock ist der erste DDR-Museumsneubau, der durch ein Schaudepot für die klassischen Kunstgattungen ergänzt wird. Das fertiggestellte Ensemble bildet eine Zeit-Raum-Klammer: Der Ausstellungsbau von 1969 sollte seit Beginn um ein Depot erweitert werden, die Planung und Realisierung gelang aber erst jetzt, nach 50 Jahren. Kunst wird dem Besucher nun bereits in der Lagerung zugänglich gemacht, das Depot öffnet damit seine wertvollen Sammlungen für die Öffentlichkeit. Besonderes Augenmerk gilt der Erlebbarkeit von Kunst im Stadt-Raum unter hohen klimatischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Minimalismus, Zurückhaltung und Vielschichtigkeit prägen den Neubau, der sich in Bauvolumen und Ausbildung nicht nur gegenüber der historischen Kunsthalle deutlich zurücknimmt, sondern sich prinzipiell der Kunst in allen Aspekten unterwirft. Eine konsequente Entmaterialisierung von Innenraum und Gebäudehülle gibt dem Geheimnis „Kunst“ nach innen und außen einen besonderen Raum. Das Schaudepot konnte beim Landesbaupreis M-V 2019 sowie beim Rostocker Architekturpreis 2021 eine Anerkennung gewinnen.

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