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Zentralgewahrsam und Kriminalkommissariat der Polizeiinspektion Ulmenstraße Rostock
von Maik Buttler | 10.02.2012
Zentralgewahrsam Rostock
Sonderbauvorhaben sind im baurechtlichen Sinne und im eigentlichen Sinne der Unterschiedlichkeit und besonderen Ansprüche sowohl an die Funktionen als auch an die Baukonstruktion fast alle öffentlichen Gebäude, welche wir bisher planen und realisieren durften, das 2000 realisierte Bauvorhaben Zentralgewahrsam und Kriminalkommissariat der Polizeiinspektion Ulmenstraße Rostock stellt aber ein besonderes Beispiel im Sicherheitsbereich dar: Vorangegangen war eine städtebauliche K1-Planung für die Gesamtliegenschaft, aus der der 1. Bauabschnitt durch die Arbeitsgemeinschaft Jastram + Buttler kurzfristig realisiert wurde. Der Zentralgewahrsam mit Kriminalkommissariat wurde speziell für die Anforderungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern neu entwickelt, auf Details kann nicht eingegangen werden.

Die Liegenschaft befindet sich in einem Wohngebiet, dessen Bebauungsstruktur als Quartierbebauung um die Jahrhundertwende geplant wurde. Dieser Bebauungsstruktur folgend wurde das Gesamtkonzept für die notwendigen Funktionen der Polizeiliegenschaft entwickelt und umfaßt sowohl die Sanierung bestehender Gebäude als auch den Neubau als Erweiterungsbauten als Ersatz nicht mehr zu haltender Bausubstanz.

Die Nutzung des Neubaues als Kriminalkommissariat für die Ermittler zum einen und Zentralgewahrsam mit Gewahrsamszellen mögliche Täter zum anderen stellt eine funktionelle Einheit dar, welche für das Entwurfskonzept Ordnung, Sicherheit, Dauerhaftigkeit und Zeitlosigkeit in der Darstellung und Ausstrahlung des Gebäudes fordert. Diese Darstellung erfolgt mittels Baukörpergliederung, Fassaden- und Detaildurcharbeitung.

Als funktionaler Sonderbaukörper mit erhöhten Sicherheitsanforderungen zeigt sich der Gebäudeentwurf klar, minimalistisch, modern und leicht zugleich:
Ein schwebendes Obergeschoß auf schmalen Pilotis schiebt sich über das zurückspringende Erdgeschoß, angelagert sind seitlich die zwei Treppenhaus-Kuben und in der Hauptachse die Zuführungsgarage. Die minimalen Glasflächen werden zu umlaufenden Fensterbändern zusammengefasst, im Treppenhausbereich als vertikales Fensterband.

Eine vorgehängte Eternit-Fassade strukturiert die massiven Wandflächen aus Stahlbeton feinlinig in einem durchlaufenden Schattenfugenraster, das schwebende Obergeschoß ist weiß-grau lasierend herausgehoben, die untergeschobenen und angelagerten Teilkörper zurückhaltend hellgrau abgesetzt. Die Zeitlosigkeit der Konstruktion spiegelt sich in der Wartungsfreiheit und rigiden Ordnung der Fassadengliederung wieder.

Arbeitsgemeinschaft mit dem Rostocker Architekturbüro Jastram.

Veröffentlichungen und Literatur zu diesem Thema
Anerkennung Deutscher Fassadenpreis 2000 (VHF)

Anerkennungen BDA Preis M-V 2007
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